BITS'N'CRAFTS
KULTIVIERUNG VON ARBEITSABLÄUFEN IM HANDWERK

Jedes Handwerk steht in einer langen Tradition. Meist überliefert vom Vater zum Sohn, haben sich Generationen von Menschen handwerklichen Tätigkeiten zugewandt und bilden so eine Wirtschaftsmacht, die ihres Gleichen sucht. Doch diese Wirtschaftsmacht schwächelt, nicht nur aufgrund von geringen Bewerberzahlen. Das Handwerk wird mehr und mehr unattraktiv. Stellt man ihm andere Branchen, wie zum Beispiel Medien oder Werbung gegenüber, wirkt das Handwerk eher unmodern und überholt.



VERÄNDERUNG DER WERKSTATT

Der Leitgedanke von „Co-Crafting-Workspaces“ ist es, das Handwerk attraktiver zu gestalten – für den Kunden und den Handwerker selbst. Sinnstiftend für das gesamte Konzept ist die Öffnung der Werkstatt. Diese Öffnung bedeutet, dass der Handwerker nicht mehr allein Aufträge in seiner Werkstatt oder an anderen Wirkungsstätten bearbeitet, sondern es die Möglichkeit gibt, dass er zusammen mit seinem Kunden dessen Anfragen und Projekte umsetzt. Dieses Modell setzt sowohl ein Umdenken des Betriebes als auch eine grundlegende Strukturveränderung innerhalb der Werkstatt an sich voraus.



CO-CRAFTING WORKSPACES

Die resultierende Qualität des gemeinsamen (Er-)Arbeitens ermöglicht eine neue Wertschätzung der handwerklichen Arbeit und eine Öffnung zum Kunden hin. Unterstützt wird dies durch digitale Zugänge und Tools, die sowohl Planung, als auch Organisation und Abwicklung in den Werkstatt-Abläufen vereinfachen und Kunde und Handwerker dahingehend unterstützen, dass auch ein normaler Ablauf denkbar bleibt. Ergebnis ist eine ursprüngliche, gemeinschaftliche und bewusste Interaktion, die durch dieses Konzept qualitativ verstärkt wird. Menschen verbinden. Miteinander arbeiten. Handwerk leben - gemeinsam.

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PROZESS

Co-Creation Workshop

Handwerk im Wandel

Struktur-Entwicklung von Handlungsabläufen und Verortungen